Förderverein für regionale Entwicklung
 
 

Baubeschreibung

Die Stadtpfarrkirche ist ein einschiffiger Bau mit einem sechsjochigen Langhaus und einem ausgesprochen weiten Chor, der in sieben Seiten schließt. An der Nordseite die zweistöckige Sakristei, an der Südseite der Turm von 1713, an den die sog. Kerkerkapelle anschließt, so benannt aufgrund der dort befindlichen Figur des gegeißelten Heilandes. Die Westfassade, die weit in die untere Altstadt wirkt, ist schlicht gestaltet.

Gegliedert wird der Außenbau lediglich durch die gemalten Lisenen, der Chor noch zusätzlich durch die gotischen Strebepfeiler. Hier ist das Walmdach der Kirche im Stil eines Mansarddaches gebrochen. Zusammen mit der frühklassizistischen Turmhaube bildet die Chorpartie ein anschauliches Beispiel der Gestaltungsformen vom Ende des 18. Jahrhunderts.