Förderverein für regionale Entwicklung
 
 

Kirchliches Umweltmanagement

Kirchliches Umweltmanagement

 

Im Herbst 2014 haben wir uns zum Ziel gesetzt, unseren Pfarrverband im Umgang mit Ressourcen, Lebensmitteln fairer und nachhaltiger zu gestalten.

Jetzt sind wir noch einen Schritt weitergegangen und wollen das Kirchliche Umweltmanagemant einführen, an dessen Ende eine unabhängige EMAS - Zertifizierung stehen kann.

Siegi Rumml, Kirchenpfleger in Miesbach, absolviert gerade die Ausbildung zum Umweltauditor und wird den Prozess zum Umweltmanagement - unterstützt von der Diözese - entsprechend begleiten.

 

Ihr Johannes Mehringer

 

Hier können sie die Inhalte, Vorteile und Schritte des kirchlichen Umweltmanagements einsehen.

 

15.01.2017

Ist-Stand der Umsetzungen

Aktueller Stand

 

10.07.2015

Betriebsausflug mit der Bahn

 

Unseren Betriebsausflug der Seelsorger und MitarbeiterInnen des Pfarrverbandes nach Augsburg  hatten wir erstmals mit der Bahn unternommen. Hintergrund war unser Wunsch nach einem Beitrag zum Klimaschutz etc.

 

Bei genauerer Recherche im Nachhinein stellte sich allerdings heraus, dass - zumindest in Bezug auf CO-2-Emmisionen - die Bahn im Nahverkehr nicht besser abschneidet wie eine Autofahrt, wenn das Auto mit mindestens 3 Personen besetzt ist.

 

Interssant bei der Rechereche war, dass das Ranking nach neuestem Stand so aussieht:


Von der besten zur schlechtesten Klimabilanz:

1. Reisebus

2. Fernverkehr Bahn

3. vollbesetztes Auto

4. Nahverkehr Bahn / öffentlicher Nahverkehr (außer München)

5. Auto

6. Flugzeug

 

Quelle: http://www.zeit.de/auto/2012-12/umweltverschmutzung-verkehr

 

Konsequent wäre es also, zukünftig mit der Bahn zu fahren, dafür aber "grüne" Tickets zu kaufen, somit würde anteilig regenerative Energie verwendet und die beste Klimabilanz erziehlt.

 

15.05.2015:

Pfarrer Füger hat schon die ersten LED-Lampen eingebaut

 

Die ersten Schritte sind getan:

Wir sind mitten in der Bestandsaufnahme. Wir wollen alle Bereiche unseres Pfarrverbandes durchgehen: Dazu zählen insgesamt 10 Gebäude! Die ersten Bereiche sind erfasst, aber es gibt noch einiges zu tun.
Schauen wollen wir konkret in den Bereichen: Abfall / Recycling, Wärme/Strom/Wasser, Reinigung, Finanzen, Einrichtungsgegenstände, Büromaterialien, Außenanlagen, Veranstaltungen und Küche/Haushalt.

Nach den ersten Beobachtungen lässt sich schon jetzt sagen, dass sich einiges ändern lässt.

Außerdem kooperieren wir jetzt mit Manfred Wehrmann von der evangelischen Kirche.

 

Schon jetzt zeichnen sich erste Veränderungen ab: So hat bereits am 2. Tag nach Bekanntgabe des Projektes Pfarrer Füger die ersten LED-Lampen eingebaut. Außerdem soll unser Betriebsausflug dieses Jahr mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen....

 

Ziele unseres Projekts:

Es geht uns um die:

  • Bewahrung der Schöpfung – um Respekt gegenüber den begrenzten Ressourcen  unserer Erde.
  • Gerechtigkeit – darum, ob Produkte, die wir konsumieren, unter fairen Bedingungen hergestellt wurden – ohne Verletzung von Arbeits- und Menschenrechten.
  • Glaubwürdigkeit der Kirche.

Wir verfolgen als Ziele die Reduktion des Verbrauchs von Energie und Ressourcen in unserem Pfarrverband und die Umstellung der Beschaffung auf der Grundlage ökologischer und sozialer Kriterien in Richtung Nachhaltigkeit.

Das Beschaffungsvolumen von Kirchen und ihren Einrichtungen erreicht jedes Jahr einen hohen 2-stelligen Milliardenbetrag. Daraus ergeben sich zum einen ein enormes Umweltentlastungspotenzial, wenn Nachhaltigkeit in der Beschaffung an Bedeutung gewinnt und zum anderen Chancen, dass sich die Marktanteile für ökofaire Produkte erhöhen und damit nachhaltiges Wirtschaften vorangetrieben wird.

 

 

Weitere Infos gibt es für den Pfarrverband bei Johannes Mehringer
oder allgemein auf der Homepage:

von        KirUm

unserer Erzdiözese